MAM-Studie 2010: Datenharmonisierung als Grundlage für die optimale Mediennutzung

Ausblick:
In der kürzlich erschienenen Studie werden Systeme aus den Bereichen DAM und MAM der fünf Anbieter ACM, Alfresco, BrandMaker, CONTENTSERV und Six untersucht. Ziel dabei ist es, den für die Datenharmonisierung Verantwortlichen einen Einblick in die Funktionalitäten von verschiedenen Lösungen zu geben.

Die Studie zeigt auf, dass sich die Systeme durchweg auf einem hohen technischen Niveau befinden. Sie besitzen eine sehr gute Integrationsfähigkeit in bestehende EDV-Landschaften und ein zunehmend optimiertes Handling. Der großen Anzahl an zu bedienenden
Medienkanälen wird ebenso Rechnung getragen wie der Geschwindigkeit, mit der publiziert werden kann. Dank flexibel gestaltbarem und zumeist über graphische Oberflächen konfigurierbarem Workflow werden die Bedürfnisse nach Abbildung der unterschiedlichen Arbeitsabläufe erfüllt.

Neue Anforderungen an DAM/MAM-Systeme
In Bezug auf Mediendaten muss sich eine erfolgreiche Unternehmensstrategie in Zukunft bspw. mit Social Media, mobilen Geräten, Webcasts, Videos on Demand, User Generated Content, Mash-up im Zusammenhang mit der Markenkonsistenz auseinandersetzen. Dies bei gleichzeitiger und davon bedingter Zunahme von Inhalten und Medien in verschiedensten Formaten. Die neuen Anwendungsgebiete beschränken sich nicht nur auf SMS, Terminverwaltung und Telefonate, sondern fokussieren sich immer mehr auf multimediale Bereiche wie Aufnahme, Verwaltung und Austausch von Bildern und Videos.

Die wachsende Verbreitung von Informationen in multimedialer Form, den jeweiligen Kunden mit seinem individuellen multimedialen Konsumverhalten zu erreichen, sind die Herausforderungen der Zukunft. Ob Google, Amazon, ebay oder expedia.de, die Informations- und Verkaufsplattformen unserer Zeit passen sich, jeweils auf unterschiedliche Weise, den veränderten Verhältnissen an. Die Mechanismen der Plattformen wiederum prägen das Verhalten der Konsumenten. So bemüht sich die Verkaufsplattform Amazon, das passende Angebot für den Anwender zu präsentieren, um bedarfsgerecht das Kaufverhalten positiv zu beeinflussen. Viele Shops versuchen, diese Funktionen nachzubilden. So hat bspw. der Open Source Shop Magento viele Funktionalitäten, wie „bereits gekaufte Artikel“, „zuletzt betrachtete Artikel“ etc. in der Basisinstallation integriert. Heutzutage genügt es also nicht mehr, „starr“ einen Informationsbestand abzufragen. So müssen auch DAM/MAM-Systeme sich diesen Neuerungen stellen, nicht zuletzt der Zurverfügungstellen von Daten auf mobilen Endgeräten.

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